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Was waren das noch für Zeiten, als Nicola Scholl für die Handballdamen des SC Greven 09 auf Torejagd ging. Jetzt lebt sie in Südafrika und hat sich dort ganz dem Handballsport verschrieben.

Sie ist selbstständig und versucht, afrikanische Jugendliche für diese Sportart zu gewinnen. Derzeit ist Halbzeit für das Sport-Entwicklungsprojekt des Deutschen Olympischen Sportbundes zur Förderung von Handball in Südafrika .

Handball ist eines der weltweit meist gespielten Mannschaftssportarten, doch die seit 1936 olympische Disziplin ist in Südafrika nur wenig bekannt. „Mich haben das Land, die Leute und, wenn ich ehrlich bin, auch das Abenteuer gereizt“, sagt sie. In Südafrika sind eher die traditionellen Sportarten bekannt, wie etwa Fußball, American Football und Rugby, doch das will die Handballerin ändern.

Und sie hat Hilfe bekommen. Von Klaus Feldmann, der vom Deutschen Olympischen Sportbund nach Südafrika entsandt worden ist. „Handball ist einfach zu spielen, man braucht kein großes Equipment“, sagt Nicola Scholl . „Der Sport begeistert die Jugendlichen hier, weil er schnell ist, man individuell sehr viel leisten kann und es immer sehr viele Tore gibt“, sagt sie.
Nicola Scholl hat eine eigene Organisation (Play Handball ZA) gegründet, um ihr Vorhaben auf sichere Fundamente zu stellen. Wobei sicher so eine Sache sei. „Ich muss noch einige Sponsoren finden, damit das Ganze getragen werden kann.“ Das sei nicht so ganz einfach wie beim Fußball. Doch in Afrika sei ein riesiges Potenzial vorhanden. „Hier ist Aufbauarbeit gefragt.“

Deshalb sucht sie noch junge Leute, die dem Handball als Spieler oder Trainer verbunden sind. „Ich freue mich auf jedes Gesicht aus Greven , Münster und ganz Westfalen“, sagt sie. Diese Leute würden dann für drei oder sechs Monate in Schulen und Communities eingesetzt. Natürlich mit Betreuern vor Ort, die diese Sportart dort vorantreiben. „Wir wollen alle sozialen Schichten in diesem Land erreichen“, sagt Nicola Scholl.

Die ehemalige Grevener Handballerin sucht auch immer wieder den Kontakt, wenn sie in Deutschland ist. „Ich hatte in Greven eine schöne Zeit, und wir waren ja auch gut dabei“, erinnert sie sich an die schönen Handballzeiten, als sie noch in Greven mit der Mannschaft in der zweiten Bundesliga spielte.

Text: Winfried Kitzmann

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