Piketberg ist eine ländliche Gemeinde mit vielen Traubenfarmen an der Kap-Namibia-Route. Neben der Schule gibt es nicht viele Möglichkeiten für Kids aktiv zu werden.  Im Januar diesen Jahres haben wir beim Piketberg-Sports-Tag das erste mal Handball in der Gemeinde vorgestellt. Das Interesse für Handball war geweckt! Mit dem “South African Youth Leaders Network” (SAYLN) entschieden […]
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Piketberg ist eine ländliche Gemeinde mit vielen Traubenfarmen an der Kap-Namibia-Route. Neben der Schule gibt es nicht viele Möglichkeiten für Kids aktiv zu werden.  Im Januar diesen Jahres haben wir beim Piketberg-Sports-Tag das erste mal Handball in der Gemeinde vorgestellt. Das Interesse für Handball war geweckt! Mit dem “South African Youth Leaders Network” (SAYLN) entschieden wir gemeinsam die Piketberg Sport Development Foundation (PSD) zu unterstützen und Handball den Kindern in der kleinen Gemeinde und auf den Farmen näher zu bringen. Seit Februar 2018 ist Marie in Piketberg als Freiwillige und unterrichtet Handball und kleine Spiele an vier insgesamt vier Schulen auf Farmen und im Dorf. Ihren Freiwilligeneinsatz hat Marie am 21. März mit einem Friendenstag-Turnier abgeschlossen. Die Kinder haben auf diesem Turnier nicht nur Handball gespielt, sondern auch Workshops zum Thema Aktives Bürgertum und Drogenmissbrauch erhalten. Nach diesen ersten Schritten mit Handball in Piketberg, plant PSD nun eine Liga zu etablieren. Und wir freuen uns sie dabei zu unterstützen. Diese erste Unterstützung konnten wir bereits mit Marie, aber auch mit Spendengeldern aus Deutschland leisten. Durch private Spenden auf unser Konto direkt oder über Betterplace.org haben wir Bälle und Tore für Piketberg anschaffen können.

Donate and support our activities in South Africa with equipment: http://play-handball.org/en/donate/

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Samstagmorgen in Idas Valey, Stellenbosch, man hört entfernt aufgeregte Stimmen, laute Musik und ab und zu das ertönen einer Pfeife. Eine Menge unbekannter Gesichter ausgerüstet mit Bällen und Trikots tauchen am 24. Februar um 9 Uhr auf dem Sportplatz der Brückner de Villiers Primary School auf. Verirrt hatten sie sich dort nicht, denn sie waren […]
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Samstagmorgen in Idas Valey, Stellenbosch, man hört entfernt aufgeregte Stimmen, laute Musik und ab und zu das ertönen einer Pfeife. Eine Menge unbekannter Gesichter ausgerüstet mit Bällen und Trikots tauchen am 24. Februar um 9 Uhr auf dem Sportplatz der Brückner de Villiers Primary School auf. Verirrt hatten sie sich dort nicht, denn sie waren alle gekommen, um am ersten PLAY HANDBALL Junior Cup in Stellenbosch teilzunehmen. Das Jugendhandballturnier für Mix-Mannschaften unter 14 Jahren wurde von der Freiwilligen Carolin Held aus Magdeburg in Zusammenarbeit mit der PHZA-Koordinatorin Adri Katts und Unterstützung der Gemeinde von Idas Valley organisiert.

8 Uhr, die Straßen sind noch leer, doch für die Freiwillige von PLAY HANDBALL ZA  steht ein langer Tag an. Neben dem Turnier hat Caro sich um zwei Teams von der Idas Valley Primary und der Brückner de Villiers Primary School zu kümmern. Letztere im Sportunterricht und an beiden mit einem Handball Nachmittagsprogramm unterstützt die Handballerin aus Magdeburg die kleine Gemeinde bei Stellenbosch in der Entwicklung von Handball und im Zusammenhang mit diesem die Förderung des sozialen Zusammenhalts über verschiedene soziale Schichten. Am vergangenen Wochenende sah das wie folgt aus: Um 10 Uhr standen insgesamt neun Mannschaften aus Lavender Hill, Idas Valley, der Deutschen Schule Kapstadt, Franshoek, Kayamandi, Mannenberg und Ottery auf der Platte, oder besser auf Asphalt-Netball-Feldern, die als guter Ersatz dienten.

Drei Felder, drei Spiele, Anpfiff. Neun mix Teams aus Mädchen und Jungs bestreiten nun die ersten Gruppenspiele bis zur Mittagspause. Von einigen Teams sehr überrascht sah man schnell, in diesem Turnier ist alles möglich. Am Ende der Vorrunde standen die Platzierungen innerhalb der Gruppen fest und alle bereiteten sich für die finalen Spiele vor, wobei der zwischenzeitliche Regen mehr ein Segen, als ein Stimmungskiller war. Als Stärkung gab es für alle ein Lunchpaket und Musik um die Beine warm zu halten. Dabei war den meisten gar nicht nach Pause und es wurden währenddessen ein paar Freundschaftsspiele auf den Feldern veranstaltet. Viele Schaulistige aus der Gemeinde von Idas Valley gesellten sich über den Tag zu den Spielen und begannen spätestens nach dem zweiten Spiel, sich über den Schiedsrichter zu beschweren.

Weiter geht’s, es wird Zeit für die letzten Spiele. Letzte Kraft und doppelter Ehrgeiz brachten allen noch mehr Freude beim Zuschauen. Gerade bei dem Derby, Idas Valley Primary vs. Brückner de Villiers Primary, bei welchem sich erstere durchsetze, ging es heiß her. Die letzten Gegenüberstellungen des Tages: Mannenberg verliert in einem spannenden Spiel beim 7m-Werfen gegen Ottery und Franshoek gewinnt gegen die Makapula Highschool aus Kayamandi und steigt somit auf den ersten Platz. So schauten wir in müde Gesichter, nicht mehr unbekannt, als wir Urkunden und Medaillen verteilten, müde aber zufrieden. Ziel erreicht.

Aus Sicht von Caro, ging es bei dem Turnier nicht nur um den Sport an sich: „Es war mir wichtig die Community mehr mit Handball vertraut zu machen und durch all die helfenden Hände die ich hatte, ist mir klar geworden, dass diese definitiv hinter diesem steht! Handball ist kein Einzelsport.“

Als Freiwillige(r) in Handball Trainer in unserem Volunteer-Programm helfen! Informationen gibt es hier: http://play-handball.org/de/mitmachen-3/ oder einfach ein formlose Anfrage an info@play-handball.org senden.

Text: Carolin Held

 

 

 

 

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Kapstadt, 2018-02-14 Über 100 Kinder zeigten großen Einsatz auf dem Handballfeld bei warmen Temperaturen  in Kapstadt. Am vergangenen Sonntag, den 11. Februar 2018 fand von 9 bis 16 Uhr das Handballturnier für Kindermannschaften U14 an der Deutschen Internationalen Schule in Kapstadt (DSK) statt. Das Turnier wurde vom deutschen PLAY-HANDBALL-Freiwilligen Matti Schubert aus Esslingen, der DSK […]
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Kapstadt, 2018-02-14

Über 100 Kinder zeigten großen Einsatz auf dem Handballfeld bei warmen Temperaturen  in Kapstadt. Am vergangenen Sonntag, den 11. Februar 2018 fand von 9 bis 16 Uhr das Handballturnier für Kindermannschaften U14 an der Deutschen Internationalen Schule in Kapstadt (DSK) statt. Das Turnier wurde vom deutschen PLAY-HANDBALL-Freiwilligen Matti Schubert aus Esslingen, der DSK der Western Cape Handball Assoziation (WCHA) organisiert.

Matti ist als Freiwilliger Handballtrainer mit PLAY HANDBALL ZA in Kapstadt, unterstützt die St Mary’s Grundschule und hilft auch an der DSK 2 Mal die Woche beim Handballtraining aus. Das Ziel ist es durch den Handballsport Kinder und Jugendliche unterschiedlicher sozialer Schichten und Herkunft zusammen zu bringen und mit Handball Freude zu vermitteln. Und das hat Matti geschafft:

Nachdem die Einladungen versendet waren, hieß es für die Veranstalter abwarten, wer denn wirklich kommt. Dies ist bei der südafrikanischen Gelassenheit und Spontanität nicht immer absehbar. Freudig konnte am Sonntagmorgen dann aber sieben Jungen-Teams aus Manenberg, Delft, Philippi, Langa, Khayelitsha und der Deutschen Schule willkommen geheißen werden. Ebenso wie vier Mädchen-Teams aus Khayelitsha, Delft, Langa und Philippi.

Die Jungs spielten in zwei Gruppen, wobei Gruppe 1 das erste Spiel hatte. Den Auftakt für einen langen Turniertag stellte das erste Spiel Manenberg gegen Khayelitsha. Mit den Jungen in der Halle und den Mädchen auf dem Multicourt war die Verteilung gut geregelt und das Turnier konnte, bis zum Schluss ohne organisatorische Zwischenfälle über die Bühne gehen. Über den Tag gesehen hielten sich alle Teams in etwa die Waage, am Ende setzten sich bei den Jungs das Team der Deutschen Schule und das Team aus Khayelitsha für das Finale durch. Beide gebeutelt von einem langen Turniertag sahen mit Vorfreude auf das letzte Match, in welchem sich Khayelitsha überraschend deutlich durchsetzte.

Bei den Mädchen wurde in einer Gruppe, jeder gegen jeden gespielt. Der Gewinner der Mädchengruppe war somit auch gleichzeitig der Gewinner des Mädchenturniers. An dieser Stelle stand nach einem langen Kampf und vielen, kräftezehrenden Spielen das Team aus Delft vorne.

„Matti ist hat das super gemacht. Er hat das Turnier gut organisiert und hilft uns auch sonst den Handball an der DSK voranzutreiben“, sagt Franz Seiwert, Lehrer und Handball-Trainer an der Deutschen Schule. Auch Matti bewertet das Turnier als eine gelungene Veranstaltung „Das Turnier war wirklich gelungen. Die Kinder hatten viel Freude und auch durch die Hilfe der anderen Freiwilligen konnten wir einen geregelten Turniertag verwirklichen“.

Text: Matti Schubert und Nicola Scholl

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„Meine Erfahrungen als Handball-Freiwilliger!” Kapstadt, 2018-02-08: Simon ist seit 4 Monaten Freiwilliger bei „PLAY HANDBALL ZA“ in Kooperation mit „Learning Reach“ in Lavender Hill, einerm benachteiligten Gebiet in Kapstadt. Er unterrichtet dort Handball an vier Grundschulen (Zerilda Park, Hillwood, Levana, Prince George).   Warum ist Handball wichtig für Dich und was hat es Dir gegeben? […]
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„Meine Erfahrungen als Handball-Freiwilliger!”

Kapstadt, 2018-02-08: Simon ist seit 4 Monaten Freiwilliger bei „PLAY HANDBALL ZA“ in Kooperation mit „Learning Reach“ in Lavender Hill, einerm benachteiligten Gebiet in Kapstadt. Er unterrichtet dort Handball an vier Grundschulen (Zerilda Park, Hillwood, Levana, Prince George).

 

Warum ist Handball wichtig für Dich und was hat es Dir gegeben?

 

Ich spiele seit ich laufen kann Handball, kann meine Freunde treffen, Werte und Normen wie Disziplin, Teamarbeit, Emotionen, Spaß, Wettkampf finde ich im Handballsport

 

Wie hast Du von PLAY HANDBALL ZA gehört?

 

Durch die Facebook-Seite des Handballverbandes Württemberg

 

Warum hast Du Dich entschieden als Handball-Freiwilliger nach Südafrika zu gehen?

 

Möglichkeit ein Auslandsjahr in einem tollen Land zu machen mit meinem absoluten Lieblingshobby, meinen Horizont zu erweitern

 

Erzähle uns was Du so bisher erlebt hast?

 

Sehr viele unterschiedliche Seiten von Kapstadt gesehen, sehr herzliche und offene Menschen, liebe und tolle Kinder, große Herausforderung ohne wirkliche Voraussetzungen Handball zu etablieren, viele lernen Handball zum ersten Mal kennen, die Leute wollen aber etwas verändern und das ist schön

 

Was war die einprägsamste(n) Erfahrung(en)?

 

Der Play Handball Supercup an der deutschen Schule, 3 Tage bei SAYLN in Eendekuil, alle anderen Hostfamilien kennen zu lernen, Über den Schulhof zu laufen und von allen Kindern umarmt zu werden

 

Was waren die größten Herausforderungen bisher?

 

Südafrikanische Pünktlichkeit, Sprachbarrieren, eine andere Lebenseinstellung

 

Wie erlebst Du das Handballtraining im Projekt?

 

Alle sind sehr glücklich, dass jemand etwas mit den Kindern macht und sie die Möglichkeit haben Sport zu machen, die Kinder haben sehr viel Spaß und freuen sich wenn ich komme

 

Glaubst Du dein Einsatz hinterlässt Spuren?

 

Auf kurze Sicht bestimmt, aber auf Jahre wird es schwierig, da die Menschen hier eben eine andere Einstellung zum Leben haben, aber kleine Dinge wie ein Handballturnier zu starten ohne dass die Kinder jemals davor von Handball gehört haben lässt einen positiv denken.

 

Wie ist es in einer Gastfamilie in Südafrika zu leben?

 

Gefüllt mit Spaß, guter Musik, gutem Essen, netten Leuten, aber in einem anderen Umfeld eben

 

Was möchtest Du uns sonst noch mitteilen?

 

Werde Volunteer für Play Handball und bewege etwas in einem wunderschönem Land

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KALENDER & SPENDEN Aktion! Limitierte Auflage – Sichert Euch den PLAY HANDBALL KALENDER 2018 mit 12 wunderschönen Bildern vom Supercup in Südafrika. Ab einer #Spende von 25 Euro könnt Ihr den Kalender bekommen und helft uns dabei Kindern und Jugendlichen in #Afrika eine Perspektive mit #Handball zu geben. Spendenkonto: PLAY HANDBALL, IBAN DE45 2805 0100 […]
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KALENDER & SPENDEN Aktion! Limitierte Auflage – Sichert Euch den PLAY HANDBALL KALENDER 2018 mit 12 wunderschönen Bildern vom Supercup in Südafrika. Ab einer #Spende von 25 Euro könnt Ihr den Kalender bekommen und helft uns dabei Kindern und Jugendlichen in #Afrika eine Perspektive mit #Handball zu geben. Spendenkonto: PLAY HANDBALL, IBAN DE45 2805 0100 0090 9883 46. Bitte gebt Euren vollständigen Namen und Adresse bei der Überweisung im Verwendungszweck an, damit wir Euch den Kalender zusenden können. Der Kalender startet Feb`18 bis Jan`19.

 

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Link zum Artikel auf der WZonline Die Zweitligisten bereiten sich auf den baldigen Saisonauftakt vor. Die ehemalige Bundesligistin Nicola Scholl war im Rahmen eines Praktikums mit dabei. Wilhelmshaven/mün – Trainingsauftakt war in dieser Woche beim Handball-Zweitligisten Wilhelmshavener HV – und das Trainer Christian Köhrmann – und seine Torwart-Trainer Kollegen Adam Weiner und Christoph Dannigkeit – […]
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Link zum Artikel auf der WZonline

Die Zweitligisten bereiten sich auf den baldigen Saisonauftakt vor. Die ehemalige Bundesligistin Nicola Scholl war im Rahmen eines Praktikums mit dabei.

Wilhelmshaven/mün – Trainingsauftakt war in dieser Woche beim Handball-Zweitligisten Wilhelmshavener HV – und das Trainer Christian Köhrmann – und seine Torwart-Trainer Kollegen Adam Weiner und Christoph Dannigkeit – die Athletik in den Mittelpunkt des Auftakt-Programms stellen wollten, war angesichts der  „Accessoires“ wie Fahrradreifen oder „Pommes“, die in  die Halle gebracht wurden, unschwer zu erkennen.

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Kapstadt – Oldenbourg, 2018-01-09 Das Jahr 2017 ist vorüber und somit ist es Zeit in Sachen PLAY HANDBALL Supercup Series 2017 & Educational Workshop “Play Fair for a Sustainable Future” ein Fazit zu ziehen. Und das fällt durchweg positiv aus. ”Es ist einfach eine Freude zu sehen wie die Kids nicht nur auf dem Handballfeld […]
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Kapstadt – Oldenbourg, 2018-01-09

Das Jahr 2017 ist vorüber und somit ist es Zeit in Sachen PLAY HANDBALL Supercup Series 2017 & Educational Workshop “Play Fair for a Sustainable Future” ein Fazit zu ziehen. Und das fällt durchweg positiv aus.

”Es ist einfach eine Freude zu sehen wie die Kids nicht nur auf dem Handballfeld dabei sind, sondern sich auch an den Stationen des ECO-Trails engagieren. Die Zusammenarbeit mit unserem nationalen und lokalen Partnern spielt sich immer besser ein.  Mit der Hilfe von zahlreichen Freiwilligen, die bei der Umsetzung des Tages helfen, haben wir es auch dieses Jahr geschafft, ein super sportliches und lehrreiches Erlebnis für die teilnehmenden Schulen zu schaffen”, sagt Nicola Scholl von PLAY HANDBALL, die in Zusammenarbeit mit der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. (KAS) zum zweiten Mal die erste und einzige klimaneutrale Turnierserie auf dem afrikanischen Kontinent durchgeführt hat. Neben dem Handball-Sport steht für die Teilnehmer auch ein bewusster und nachhaltiger Umgang mit der Umwelt im Mittelpunkt des Projekts.

Im Frühjahr 2017 fanden drei Turniere der Serie statt. Am 20./21. Oktober in Johannesburg an der Deutschen Internationalen Schule (DSJ), am 27./28. Oktober in Kapstadt an der Deutschen Internationalen Schule (DSK) und am 3./4. November in Dimbaza/King William’s Town (MADA).

Insgesamt gab es 438 Teilnehmer (266 in Johannesburg, 172 in Kapstadt). 386 Kinder und Jugendliche (im Alter von 10 bis 14 Jahren) waren bei den Turnieren aktiv und es wurden 99 Trainer im Rahmen von Workshops geschult.  Dabei gab es wie gewünscht eine gelungene Mischung der Geschlechter und Nationalitäten. Es waren zudem verschiedenste Regionen des Landes repräsentiert.

Sportlichen lauteten die Sieger wie folgt:

Johannesburg – U12 Mix: 1. Deutsche International Schule Pretoria (DSP), 2. Mdelwa Hlongwane Grundschule, 3. Deutsche International Schule Johannesburg (DSJ). U14 Mix: 1. Deutsche International Schule Pretoria (DSP), 2. Kilowatt Delmas, 3. Deutsche International Schule Johannesburg (DSJ). U14 Boys: 1. Deutsche International Schule Johannesburg (DSJ), 2. Deutsche International Schule Pretoria (DSP), 3. Inkata Ka Zulu Grundschule. U14 Girls: 1. Deutsche International Schule Pretoria (DSP), 2. Kuzimisela Grundschule, 3. Dumehlezi Grundschule.

Cape Town – U14 Mix: 1. Deutsche International Schule Kapstadt (Cape Town), 2. Kuyasa Grundschule (Cape Town), 3. Kayamandi Handball Team (Stellenbosch)

Neben dem Sport gehörte auch die Umwelt zu den Siegern, denn die teilnehmenden Schulen und Teams hatten auch ihre Umweltaufgaben im Fokus. Beim Schul-Projekt „Save-Water“ brachten bis auf drei Schulen (die sich kurzfristig angemeldet hatten) alle ihre Poster mit, auf denen sie erklärten, wie sich Wasserverschwendung reduzieren lässt.

Außerdem kam auch der so genante ECO-Trail wieder zum Einsatz. Viele Schüler kennen sich damit bereits bestens aus und auch die „Neulinge“ lernten an den verschiedenen Stationen wieder viel zu Themen wie z.B. Recycling und Mülltrennung. Candice Mostert von der Kapstädter Umweltorganisation Waste-ED hat mit Ihrem Team wieder aktiv den ECO-Trail gestaltet.

Bei den teilnehmenden Trainern und Lehrern viel das Gesamtfazit durchweg positiv aus. Es wurde auf die Wichtigkeit der Umweltthemen hingewiesen und darauf, wie viel die Kinder in diesem Zusammenhang lernen würden.

Als Freiwillige(r) in Handball Trainer in unserem Volunteer-Programm helfen! Informationen gibt es hier: http://play-handball.org/de/mitmachen-3/ oder einfach ein formlose Anfrage an info@play-handball.org senden.

Text: Ruwen Möller

 

Fotos: Domenic Gorin

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Link zum Artikel auf der Website der Konrad Adenauer Stiftung In der zweitägigen Veranstaltung PLAY HANDBALL SUPERCUP am 27. und 28. Oktober 2017 an der Deutschen Internationalen Schule in Kapstadt (DSK) hatten es sich die Veranstalter, die NRO Play Handball ZA und die Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) zur Aufgabe gemacht, Sport und Umwelterziehung zu kombinieren. Bereits der […]
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Link zum Artikel auf der Website der Konrad Adenauer Stiftung

In der zweitägigen Veranstaltung PLAY HANDBALL SUPERCUP am 27. und 28. Oktober 2017 an der Deutschen Internationalen Schule in Kapstadt (DSK) hatten es sich die Veranstalter, die NRO Play Handball ZA und die Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) zur Aufgabe gemacht, Sport und Umwelterziehung zu kombinieren.

Bereits der frühere Präsident Südafrikas Nelson Mandela erkannte die Bedeutung von Sport als Instrument Soziale Kohäsion und „Nation Building“ zu fördern. Sein Zitat, in dem er insbesondere auf die junge Generation Bezug nimmt: „Sport speaks to the Youth in a Language they understand“, hat von seiner Relevanz nichts eingebüßt.

Nach einem Train-the-Trainer Workshop für Lehrer am Freitag, den 27. Oktober fand am darauffolgenden Samstag bei sonnigem Wetter und vor der eindrucksvollen Kulisse des Tafelbergs das eigentliche Handballturnier für die Altersstufe U14 (mix) auf dem Sportfeld der DSK statt.

Das bereits zum zweiten Mal in Folge statt-findende Turnier wurde von der KAS und der NRO Play Handball ZA organisiert, deren Direktorin und Gründerin Nicola Scholl einst als professionelle Handballerin in der Bundesliga spielte. Dabei ging es den Organisatoren darum, auf spielerische Art und Weise auf wichtige Umweltthemen aufmerksam zu machen und die Jugendlichen für einen nachhaltigen Umgang mit den natürlichen Ressourcen zu sensibilisieren. Gerade in einer Region wie Kapstadt und der Westkap-Provinz, die der-zeit mit einer dramatischen Wasserknappheit zu kämpfen hat, kann die Umwelterziehung nicht früh genug beginnen.

Train the Trainer“- Workshop

Vorangehend an das Turnier fand am 27.Oktober 2017 der „Train the Trainer“- Workshop unter dem Leitgedanken “play fair for a sustainable future” statt. In dem Workshop ging es vorrangig darum, den Trainern, die vorwiegend als Sportlehrer an Schulen unterrichten, Instrumente an die Hand zu geben mit denen sie den Teamsport Handball nutzen können, um neben den sportlichen Aufgaben auch Umwelterziehung zu vermitteln. Kenntnisse zu Umweltthemen wie Klimawandel, Mülltrennung, Recycling und dem nachhaltigen Umgang mit natürlichen Ressourcen soll im Folgenden durch eigene Projekte an Schulen umgesetzt werden. Die Kombination des spielerischen Lernens mit unterschiedlichem Schweregrad je nach Zielgruppe stieß bei den Teilnehmern auf volle Begeisterung. Zur langfristigen Unterstützung der Trainer gibt es außerdem ein eigens hierfür entwickeltes Handbuch für Umwelterziehung und Handballtraining mit vielen weiteren wert-vollen Tipps und Anleitungen.

PLAY HANDBALL Supercup

Bei schönstem Wetter reisten am Samstag, den 28. Oktober elf verschiedene Schulmannschaften aus der ganzen Westkap-Region an, um am Handball Supercup teilzunehmen. Mit rund 150 Schülern und ihren Coaches tummelten sich schon weit vor Beginn des Turniers viele aufgeregte junge Spieler auf dem Gelände. Nach der Begrüßung durch Nicola Scholl betonten auch Christina Teichmann, Programmbeauftragte der KAS in Kapstadt und Matthias Hansen, Generalkonsul der deutschen Auslandsvertretung den Umweltaspekt der Veranstaltung und wünschten allen Teilnehmern einen erfolgreichen, fairen und nachhaltigen Wettkampf.

Die teilnehmenden Schulen hatten sich im Vorfeld dazu bereit erklärt, am „green challenge“ teilzunehmen und neben dem Hand-ballturnier auch Umweltthemen mit in den Wettkampf einzubauen. Ein „Eco-Trail“, einer Art Umwelt-Parcours, der von den Sportlern während spielfreier Zeit zu absolvieren war, vermittelte den Jugendlichen anhand praktischer Beispiele Kenntnisse zu verschiedenen Umweltthemen, wie Mülltrennung, Recycling, dem nachhaltigem Umgang mit Wasser oder den Auswirkungen von Luftverschmutzung auf das Klima.

Neben spielerischen Aktionen zur Wiederverwertung und Mülltrennung kam auch das Handballspiel nicht zu kurz. So traten die Mannschaften in vorher gebildeten Gruppen gegen die Teams der anderen Schulen an. Nachdem schließlich in jeder Gruppe die Plätze vergeben waren, ging es in einer letzten Runde um den finalen Sieger des Turniers.

Die Freude stand dem Team der DSK, die sich auf heimatlichem Boden behaupteten, ins Gesicht geschrieben. Erschöpft aber glücklich holten sie sich ihren Siegerpokal ab, der ganz im Sinne der Veranstaltung aus recycelten Materialien bestand. Doch nicht nur das Gewinnerteam konnte sich über einen Pokal nebst Handball und T-Shirts freuen. Auch der zweite und dritte Platz erhielt je einen Pokal und weitere Preise. Alle Teilnehmer konnten sich außerdem über eine Teilnehmerurkunde freuen.

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Michael, du hast Anfang des Jahres die Organisation Play Handball in Kapstadt in Südafrika besucht. Wie kam es dazu, wie ist der Kontakt entstanden? Michael Haaß: Ich habe im letzten Herbst mit meiner Frau geplant, dass wir in Kapstadt Urlaub machen. Ich war neugierig und habe im Internet Kapstadt, Südafrika und Handball eingegeben. Einer der […]
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Michael, du hast Anfang des Jahres die Organisation Play Handball in Kapstadt in Südafrika besucht. Wie kam es dazu, wie ist der Kontakt entstanden?

Michael Haaß: Ich habe im letzten Herbst mit meiner Frau geplant, dass wir in Kapstadt Urlaub machen. Ich war neugierig und habe im Internet Kapstadt, Südafrika und Handball eingegeben. Einer der ersten Treffer war das Handball-Projekt von Nicola Scholl (Play Handball/Red.). Ich habe mich eingelesen und fand das sehr cool und ein lobenswertes Engagement. Ich habe dann angefragt und gesagt, dass ich da bin und es mir gerne angucken möchte. 

Ihr kanntet euch vorher also nicht?

Nein, ich habe nur gedacht, wenn ich schon in der Welt rumreise, dann schaue ich halt, ob es auch noch andere Leute gibt die Handball spielen. Ich fand den sozialen Hintergrund sympathisch und daraufhin hat Nicola mich eingeladen.

Und wie war der Besuch?

Es war zwar nur ein kurzer Besuch, da in Kapstadt gerade Schulferien waren, aber einige der Leute die vor Ort das Handballtraining leiten haben sich zusammengefunden und wir haben eine kleine Trainingseinheit gemacht.

Draußen in der Sonne …

… genau, in der Sonne, es war ganz anders, aber witzig und hat Spaß gemacht.

Und wie hat dir Kapstadt gefallen?

Es ist eine tolle Stadt. Ein bisschen schade ist es, dass man immer aufs Auto angewiesen ist, aber die Stadt ist cool. Meine Frau war zu dem Zeitpunkt schwanger und wir waren nur zehn Tage dort, daher habe wir nicht noch mehr von Südafrika gesehen. Es war relativ kurz für so eine lange Reise, aber super, dass ich es noch mit Handball verbinden konnte.

Wie ist seitdem der Kontakt mit Nicola und zum Projekt?

Wir haben losen Kontakt und ich bin überzeugt, dass es mich nochmal dorthin verschlägt und dann werde ich auch gerne wieder in irgendeiner Form helfen, um den Handball weiter voranzubringen. Denn Handball ist dort doch noch eine extreme Randsportart. Ich versuche übers Internet die Entwicklung mitzuverfolgen, in den sozialen Medien ist Nicola sehr aktiv. Ich halte mich so auf dem Laufenden und unterstütze von hier aus moralisch.

Kannst du dir vorstellen später einmal Trainer zu werden, vielleicht sogar im Nachwuchsbereich?

Auf jeden Fall. Natürlich ist für mich erstmal der Profibereich weiterhin interessant, aber ich glaube auch das es viel Potenzial im Kinder- und Jugend-Handball gibt. Was ich in Südafrika gesehen habe ist: was Handball und grundsätzlich Sport einem für Türen für sein Leben öffnet, welch vielfältige Möglichkeiten es einem gibt.

 

Interview von Ruwen Möller, Oktober 2017

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Link zum Artikel : Informationsdienst vom DOSB : Sport schützt Umwelt Beim Handball geht es in der Regel um Tore, Punkte und Pokale. Beim Play Handball-Supercup in Südafrika stand noch mehr auf dem Spiel: Mit der ersten klimaneutralen Handball-Turnier-Serie in Südafrika wurden Jugendliche verschiedener Hintergründe und Kulturen durch den Sport zusammengebracht und gleichzeitig deren Bewusstsein […]
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Link zum Artikel : Informationsdienst vom DOSB : Sport schützt Umwelt

Beim Handball geht es in der Regel um Tore, Punkte und Pokale. Beim Play Handball-Supercup in Südafrika stand noch mehr auf dem Spiel: Mit der ersten klimaneutralen Handball-Turnier-Serie in Südafrika wurden Jugendliche verschiedener Hintergründe und Kulturen durch den Sport zusammengebracht und gleichzeitig deren Bewusstsein für einen fairen Umgang mit der Umwelt gestärkt.

Insgesamt haben über 700 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 10 bis 16 Jahren an der Play Handball-Supercup Turnier-Serie 2016 in Johannesburg und Kapstadt teilgenommen und es wurden mehr als 60 Lehrer und Trainer in kombinierten Handball-Umwelt-Workshops geschult. Die Turniere wurde von der Nichtregierungsorganisation Play Handball ZA (PHZA) initiiert und in Kooperation mit lokalen Umweltorganisationen, den Deutschen Schulen in Kapstadt (DSK) und Johannesburg (DSJ) durchgeführt sowie von der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) in Südafrika unterstützt. „Wir sind sehr glücklich darüber wie das Konzept bei den Schulen und Kindern angenommen wurde. Die Lehrer sind dankbar dafür neue Methoden zu lernen wie man Umweltthemen mit Sport integrativ verbinden kann. Und für die Schüler wird Lernen zu einen spielerischen, interaktiven und sportlichen Erlebnis“, sagt Nicola Scholl, Veranstalter der Turniers und Direktorin von PHZA.

Beim Turnier in Johannesburg, Ende Oktober 2016, sind insgesamt 18 Teams von elf verschiedenen Schulen aus Johannesburg, Pretoria und sogar der Provinz Mpumalanga angetreten. Beim Play Handball-Supercup  18 Sport und Nachhaltigkeit in Kapstadt, waren 19 Mannschaften von dreizehn verschiedenen Schulen aus Kapstadt, Franschhoek, Paarl und Stellenbosch bei dem Handball und Umwelt-Wettbewerb dabei.

Der Handball- Supercup war die spielerische Grundlage, um die Jugendlichen über Klimawandel und Umweltprobleme zu informieren und über Recycling und nachhaltige Lebensweisen aufzuklären. Dafür wurde den Lehrern in einem Workshop vor dem Turnier sowohl die Basis des Handballsports näher gebracht, als auch Informationen über Umwelt-Herausforderungen und Müllentsorgung gegeben. Ihnen wurden konkreteAufgaben gestellt, die im Vorfeld zum Turnier mit den Schülern an der Schule durchzuführen waren. So wurde die allgemeine Müllsituation thematisiert, Möglichkeiten der Müllentsorgung recherchiert und Ecobricks erstellt. Ecobricks sind Plastikflaschen, die mit nicht verwertbarem Plastik gefüllt werden und dann als Baumaterialien verwendet werden können. „Durch den Play Handball- Supercup haben wir mehr als 500 Ecobricks für unser Projekt in Delft bekommen”,  freute sich Canice Mostert von Waste-ED, einer lokalen Umweltorganisation, über die Spende der Ecobricks für den Bau eines Kindergartens in Delft, einem Township von Kapstadt.

Die Erfahrungswerte der Turniere fließen nun in eine Spielsammlung zum Thema Handball- und Sozialkompetenzen ein, das von PHZA in Kooperation mit Mitarbeitern der Deutschen Sporthochschule (DSHS), Dr. Fasold Frowin vom LFG Handball und Dr. Karen Petry vom Institut für Europäische Sportentwicklung und Freizeitforschung inhaltlich begleitet wird und als Grundlage für zukünftige Turniere dienen soll. Insbesondere Sport- und Sozialkunde-Lehrer können die Ballspiele langfristig im Unterricht als Unterstützung nutzen und so positiv auf das Umweltbewusstsein von Schülerinnen und Schülern einwirken. Hierzu werden 2017 noch Multiplikatoren-Workshops sowohl in Südafrika als auch Kenia durchgeführt.

”Das Handball-Projekt demonstriert eindrucksvoll, wie gut sich Sport eignet, um wichtige Themen wie Klima und Umweltschutz sowie soziale Kohäsion aufzugreifen und zu fördern“, erklärt Christina Teichmann, Projektbeauftragte der Konrad-Adenauer- Stiftung (KAS). Die Stiftung unterstütze das in Kooperation mit derNichtregierungsorganisation Play Handball ZA, dem Deutschen Handballbund (DHB) und der südafrikanischen Umweltorganisation Waste-ED durchgeführte und von der Deutschen Sporthochschule Köln wissenschaftlich begleitete Projekt, weil der afrikanische Kontinent aller Voraussagen nach am stärksten von den Konsequenzen des Klimawandels betroffen sein wird. Es sei deshalb wichtig, junge Menschen für Umweltthemen zu sensibilisieren, über nachhaltige Lebensweisen aufzuklären und damit einen verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen zu fördern, erläutert die KAS-Projektbeauftragte.

Der Supercup in Südafrika ist ein in dieser Form einmaliges Konzept. Die Rückmeldung der Lehrer und Schüler ist sehr positive und zeigt die Nachhaltigkeit solcher Aktionen. Eine Schule in Khayelitsha hat in der Folge einen Schulgarten gestartet und zahlreiche anderen Schul-Teams haben eine Müllsammel- und Entsorgungsaktion an der Schule durchgeführt. Der Unterricht wurde interaktiver und die Schüler wurden motiviert nicht nur auf dem Handballfeld sondern auch darüber hinaus fair mit sich, ihren Mitmenschen und der Umwelt umzugehen.

Play Handball ist eine Sport und Jugendentwicklungs-Organisation mit dem Fokus auf die Teamsportart
Handball. Der Sport wird genutzt, um der Jugend eine Perspektive zu geben, Bildung zu fördern und auf gesellschaftspolitische Themen aufmerksam zu machen. Mit und durch den Teamsport Handball wird die Jugend gestärkt, Selbstvertrauen, Fähigkeiten und Wissen an die nächste Generation weitergegeben und ein multi-inklusives Sportumfeld gefördert. Damit möchte Play Handball zu einer Welt beitragen, in der junge Menschen in Frieden aufwachsen und Hoffnung für eine positive Zukunft haben. Play Handball unterstützt und fördert lokale Entwicklungsorganisationen und Schulen im südlichen Afrika direkt an der Basis durch Wissen und Kapazitäten-Aufbau. Zudem helfen internationale Freiwillige mit und geben Starthilfe als Handballtrainer in vorwiegend sozial benachteiligten Gegenden.

Text: Ruwen Möller

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