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Link zum Artikel auf der Website Handball Globetrotters

Hallo Nicola, nun ist schon einige Zeit seit dem Besuch der Handball-Globetrotters ins Land gegangen. Wie ist aus deiner Sicht das Projekt rund um den „BoraBola.“-Award und dessen Gewinner gelaufen? Hattest du es dir so vorgestellt?

Gut, besser und jein.  Ehrlich gesagt als wir, Petra und Max von marketingSPIRITS und ich, uns vor knapp einem Jahr zusammengesetzt hatten und die Idee entstanden ist, war BoraBola. „nur“ eine Idee für einen sozialen Handball-Jugendaustausch ohne Namen. Heute sehe ich BoraBola. als einen sozialen Award, der junge Menschen mit unterschiedlichen sozialen und kulturellen Hintergründen aus Deutschland und Südafrika zusammen gebracht hat.

Mit Handball haben die Gewinner aus Herrenberg Spaß, Begeisterung und Spielfreude nach Südafrika gebracht. Es war ein tolles Erlebnis für alle Beteiligten und Begeisterung und Spielfreude wurde definitiv vermittelt. Aber was mich besonders freut ist auch die Veränderung, die das Gewinner-Team im Laufe ihres Aufenthaltes erlebt hat.

Und jein, da ich habe vor allem den Aufwand unterschätzt, es war ein großer Batzen im Vorfeld und auch während der 10-Tage. Alle Beteiligten, auf dem Feld, im Hintergrund, Partnern und Sponsoren und dem Gewinner-Team, gilt ein großer Dank. Denn ohne diesen gemeinsamen Einsatz, hätten wir nicht einen so tollen und runden Award durchführen können.

Viele Leute in Deutschland haben überhaupt nicht gewusst, dass PLAY HANDBALL ZA oder der Handball überhaupt in Südafrika existiert. Denkst du, dass deine Organisation PLAY HANDBALL einiges aus diesem Projekt mitnehmen kann?

Ja, ich denke schon. Eine soziale Organisation aufzubauen braucht seine Zeit, insbesondere wenn man kein Budget hat. Mit jeder Aktivität erfahren mehr Menschen über PLAY HANDBALL und unsere Ziele. Zumindest wissen die Gewinner aus Herrenberg nun, dass PLAY HANDBALL in Südafrika existiert und ich hoffe natürlich viele Handballbegeisterte mehr, die den BoraBola. Award und die Handball-Globetrotter verfolgt haben. Wichtig ist für mich jedoch auch, dass wir als Handballer aufwachen und sehen, wozu der Sport fähig ist und dies auch leben. Handball kann man überall spielen und verbindet Kulturen über Ländergrenzen hinweg.

Während des Aufenthalts der Globetrotter in Südafrika war ja einiges los. Konntest du eine gewisse Entwicklung der Jugendlichen innerhalb dieser 10 Tage feststellen?

Ja das konnte ich und das hat mich persönlich auch sehr gefreut. Sie sind nicht nur in ihren Trainingseinheiten gewachsen, denn in Südafrika muss man nicht nur flexibel sein, sondern auch persönlich. Neben dem Ziel der Handball-Globetrotters Freude und Begeisterung für den Handball nach Südafrika zu bringen, hatten die meisten, so schien mir,  nicht erwartet all diese unterschiedlichen kulturellen und sozialen Eindrücke zu bekommen. Für mich war es wichtig bei der Planung des Programmes, den jungen Deutschen eine breite Vielfalt der Regenbogen-Nation Südafrika und ihrer Kultur sowie deren Menschen zu geben. Am Anfang waren alle etwas zurückhaltend, dies hat sich mit der Zeit jedoch gelegt. Ich fand es toll zu sehen wie offen sie an die Dinge herangegangen sind. Auch als es ins Township nach Kayamandi ging. Nach dem ersten Tag waren sie schon fast „Locals“ in der kleinen Gemeinde.

Wie sieht die Zukunft aus? Wird der Award fortgeführt?

Aber sicher. Daran planen wir. 2015 war das Pilot-Projekt. Ziel war und ist es weiterhin, den Award als ein ein-jähriges Event in Deutschland und Südafrika umzusetzen. Hierzu sind wir nun in der Nachbereitung und der Planung für das nächste Jahr mit Partnern und Sponsoren.

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