Sport als Bildungsinstrument für nachhaltige Entwicklung. Neues Begegnungsprojekt von PlayHandball, der Jugend-im-Ausland und dem Handballverband Schleswig-Holstein startet Ende November.

15 junge Handballer*innen aus Deutschland, Südafrika und Kenia werden an der ersten virtuellen internationalen Begegnung in der entwicklungspolitischen Jugendarbeit, die Sport als Instrument zur Erreichung entwicklungspolitischer Ziele (UNSDG #4.7) nutzt, teilnehmen. 

Der trilaterale Austausch hat zum Ziel, junge Menschen als Multiplikatoren zu fördern und zu begeistern, Sport als Bildungsmittel für nachhaltige Entwicklung zu nutzen und als Jugendhandball-Entwicklungs-Trainer*Innen an Kinder und Jugendliche in ihrem Umfeld weiterzugeben. 

PlayHandball in Südafrika und Kenia kooperiert mit der Jugend-im-Ausland und dem Handballverband Schleswig-Holstein, um dieses innovative Jugendprojekt umzusetzen. „Wir freuen uns sehr, dass unserem Antrag stattgegeben wurde und wir nun endlich durchstarten können. Dieses Projekt wird nicht nur den Handballsport und den interkulturellen Austausch fördern, sondern vor allem jungen Menschen die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen bewusstmachen und dazu motivieren mit Sport sozial aktiv zu werden.“, berichtet Nicola Scholl (Gründerin von PlayHandball). Das deutsch-afrikanische Begegnungsprojekt wird vom Bundesministerium für internationale Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) zu 75% gefördert. Zudem werden die Maßnahmen von den Initiativen One.Team und Handball.Inspires und dem Förderverein Play.Handball in Deutschland finanziell unterstützt. 

Das drei-monatige Programm besteht aus Online-Workshops zum Thema „Nachhaltige Entwicklungsziele“ (SDGs) und Sport, aus Think Thanks zur Ideensammlung für zukünftig Jugendaustausche im Sport, und aus praktischen Phasen in denen die Teilnehmer*innen in Länderübergreifenden Kleingruppen gemeinsam an Ideen für Trainingseinheiten, Turniere und/oder Aktionen arbeiten und diese auch vor Ort in ihren Heimatländern umsetzen sollen. Zudem stellen die angehenden Handball-Entwicklungs-Trainer*innen ihre Heimat den anderen Teilnehmenden vor und knüpfen Verbindungen über den Projektzeitraum hinaus.

„The Kenyan and South African participants are very excited to get started and meet with the likeminded youth from Germany”, berichtet Carolin Nange (Project Koordinatorin in Kenia) über die Vorfreude der südafrikanschen und kenianischen Teilnehmenden. 

Bewerbung für deutsche Teilnehmende noch bis 15 November möglich! Wir suchen weiterhin noch deutsche Teilnehmer*innen. Voraussetzungen sind das Interesse an einem digitalen, interkulturellen Dialog, an gesellschaftlichen Engagement und an Handball (Spieler*in, Trainer*in oder Jugendbetreuer*in einem Jugend-, Sport- oder sozialen Verein), 18 bis 27 Jahre alt, sowie Grundkenntnisse in Englisch. 

Die formlose Bewerbungen bitte einfach an info@play-handball.org mit dem Betreff „Trilateraler Online-Jugendaustausch“ bis zum 15. November 2021 senden. Projektstart ist Ende November 2021.

Wer als Verein Interesse hat an internationalen Austauschen und/oder junge Trainer*innen aus unseren Partnerländern aufzunehmen, melde sich auch gern bei info@play-handball.org. 

Wer das Projekt finanziell unterstützen möchte, kann gern eine Spende auf folgendes Konto mit dem Hinweis „Trilateraler Austausch“ überwiesen:

Play Handball Förderverein
Landessparkasse zu Oldenburg (LZO)
BIC: SLZODE22XXX
IBAN: DE45 2805 0100 0090 9883 46

Wir freuen uns über Eure Interesse und die Unterstützung für den ersten trilateralen virtuellen Jugendaustausch im Handball. Und glaubt uns, wir sind supergespannt und natürlich auch nervös, ob alles so klappt wie wir uns es vorgestellt haben.

Eurer PlayHandball Team.

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