“Man muss einen Weg finden Sachen sehr einfach zu erklären“

Eine Sprachbarriere kann eine große Herausforderung darstellen. Im folgenden Interview berichtet Jasper von seinen Erfahrungen als Freiwilliger in Kenia.

 

PLAY HANDBALL: Warum ist Handball wichtig für dich und was bedeutet es dir?

Jasper: Handball ist mir wichtig, da er mir viele Freundschaften gegeben hat. Zudem konnte ich beim Spielen immer richtigen Teamgeist erfahren.

PLAY HANDBALL: Wie bist du auf PLAY HANDBALL aufmerksam geworden?

Jasper: Das erste Mal habe ich auf der offiziellen “Weltwärts” Seite von “Play Handball” erfahren, wodurch mein Interesse geweckt wurde.

PLAY HANDBALL: Warum hast du dich dazu entschieden ein Handballfreiwilliger in Kenia zu werden?

Jasper: Das Grundkonzept Handball als Tool zu nutzen, um Sozialkompetenzen beizubringen und auf Probleme wie z.B. den Klimawandel oder Umweltverschmutzung aufmerksam zu machen, hat mich überzeugt.

PLAY HANDBALL: Seit wann bist du jetzt eine Freiwillige bei PLAY HANDBALL?

Jasper: 5 Monate

PLAY HANDBALL: Erzähle uns etwas über deine Erfahrungen als Freiwilliger.

Jasper: Bis jetzt war meine Zeit als Freiwilliger gut. Die Offenheit der Menschen gefällt mir und, dass Handball weitestgehend von den Schülern akzeptiert wurde.

PLAY HANDBALL: Was war deine einprägsamste Erfahrung? 

Jasper: Als ich das erste Mal die Ecobricks erklärt habe und in der nächsten Woche schon Schüler mit ihren fertigen Ecobricks kamen. Das hat mich sehr glücklich gemacht.

PLAY HANDBALL: Was war bisher deine größte Herausforderung?

Jasper: Eine große Herausforderung ist die Sprachbarriere, die manchmal beim Training aufkommt, da gerade die jungen Kinder kaum Englisch können. Deshalb muss ich versuchen möglichst bildlich und lebhaft zu erklären

PLAY HANDBALL: Wie hast du das Handballtraining an den Schulen wahrgenommen?

Jasper: Es gibt ein paar Dinge, die das Training etwas erschweren. Erstens sind die Felder häufig aus Asche und ziemlich uneben, zweitens die Sprachbarriere, welche die Kommunikation erschwert und drittens die Anzahl der Teilnehmer, die mitunter sehr hoch ist. Letztendlich sind dies aber alles Probleme, die händelbar sind.

PLAY HANDBALL: Glaubst du, dass deine Arbeit einen Effekt hat?

Jasper: Ja, da die Schüler Dinge über die Umwelt lernen, die sie auch im Alltag anwenden können. Ebenfalls werden durch Handball Chancen eröffnet wie z.B. auf ein Sportstipendium, welche es in Kenia häufig gibt.

PLAY HANDBALL: Wie ist das Leben in einer lokalen Gastfamilie?

Jasper: Bis jetzt haben sich noch keine großen Probleme mit meiner Gastfamilie ergeben und ich habe mich gut integriert. Trotzdem empfinde ich das Leben hier in Kenia etwas mühsamer, da z.B. das Geschirr und die Kleidung komplett von Hand gewaschen werden muss.

PLAY HANDBALL: Möchtest du uns sonst noch etwas mitteilen? 

Jasper: Das Wetter hier in Kenia ist überraschend regnerisch, was ich vorher nicht in dieser extremen Form erwartet hätte.

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